Omega Säuren

Omega 3 & 6 Fettsäuren

Fettsäuren spielen im Stoffwechsel bei Mensch und Tier eine zentrale und essentielle Rolle. Sie sind sehr wichtig als Energieträger sowie als Zellmembranbestandteile, ferner dienen sie als Ausgangssubstanz für weitere Stoffe, wie für Hormone und Stoffwechselprodukte, die Entzündungsreaktionen beeinflussen.

Die in Hanföl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren nehmen unter den Fettsäuren eine Sonderstellung ein. Warum, einige dieser mehrfach ungesättigten Fettsäuren sind essentiell, sie können aber vom Körper nicht selbst produziert werden und müssen somit über die Nahrung aufgenommen werden.

Alpha-Linolensäure (ALA), pflanzliche Herkunft,

Docosahexaensäure (DHA), in Fisch- und Algen Öl enthalten

Eicosapentaensäure (EPA), in Fisch- und Algen Öl enthalten.

DHA/EPA

Die essentielle Alpha-Linolensäure (ALA) ist in nennenswert in bestimmten Pflanzenölen, Samen und Nüssen enthalten und macht hierdurch die Verwendung dieser Produkte im Alltag sehr sinnvoll.
Der Körper von Mensch und Tier ist in der Lage, Alpha-Linolensäure in EPA und DHA umzuwandeln, jedoch nur in nebensächlicher Menge.
Der Bedarf an diesen v. g. Omega-3-Fettsäuren kann jedoch sehr gut durch die Anreicherung des Futters mit Hanfino Algen Öl oder mit eines der fertig abgestimmten Cuvee Öl abgedeckt werden.


Die Alpha-Linolensäure ist vor allem in Lein Öl mit ca. 60%-70% und Hanf Öl mit ca. 19%- 24% enthalten. Das hingegen immer beliebte Olivenöl enthält fast keine Omega-3 Fettsäuren.

Omega-3 Säuren, vor allem aber DHA und EPA, wirken Entzündungsprozessen stark entgegen, insbesondere diesen welche von der Arachidonsäure ausgelöst sind. Dies kann bei Arthrose, Arthritis und rheumatischen Erkrankungen sehr hilfreich sein, eine weitere, gute Säure zu diesen Themen ist auch die Omega 6 GLA (Gamma Linolensäure).

Gute pflanzliche Quellen für Omega-3-Fettsäuren sind Lein Öl, Hanf Öl, Walnüsse Öl.

Omega 6 Fettsäuren

Linolsäure (LA),

Gamma-Linolensäure (GLA),

Arachidonsäure (AA) und

Dihomo-Gamma-Linolensäure (DHGLA).

Eine Betrachtung dieser Fettsäuren sollte unbedingt im direkten Zusammenhang mit den Omega-3-Fettsäuren erfolgen.
Eine bekannte Omega-6-Fettsäuren ist ebenfalls eine essenzielle, demzufolge für Mensch und Tier lebenswichtig:
Die Linolsäure (Achtung nicht Linolensäure!)
Grundsätzlich dienen die essenziellen Fettsäuren der Gruppe Omega 3, als auch die der Omega 6 Fettsäuren als Basis, mindestens aber als Baustein für andere Fettsäuren und Stoffe im Körper.
Fast unmöglich ist es diese Stoffe getrennt voneinander zu betrachten, da sie stets miteinander interagieren. Unter anderem geht es dabei um die Bildung von entzündungsfördernden- und entzündungshemmenden Stoffen.
Für die Gesundheit von Mensch und Tier ist nicht nur wichtig, dass weniger gesättigte Fettsäuren aufgenommen werden, wichtig ist auch auf ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Omega-6- und Omega-3-Fettsäuren zu achten.

Omega 6 Fettsäuren

Empfohlene, ideale Verhältnisse liegen hier zwischen den Werten 3:1 bis 5:1, Hanf Öl ist hier mit seinem nahezu einzigartigen Wert von 3,75: 1 sicher das empfehlenswerteste Öl.

 

Woraus ergibt sich dieses, für den Organismus empfohlenen Verhältnis;
Die Omega-3-Fettsäuren und Omega-6-Fettsäuren stehen laufend miteinander in einen Wettkampf um den Einbau in die Zellmembranen. Ist das Verhältnis Omega-6- zu Omega-3-Fettsäuren im empfohlenen Bereich, werden vermehrt Omega-3-Fettsäuren für die Produktion von positiv wirkenden Signalstoffen herangezogen.
Die aus dieser Produktion entstehenden Gewebshormone (Prostaglandine) wirken entzündungshemmend, verringern die Blutgerinnung und wirken sich günstig auf den Blutdruck sowie als Vorbeugung von Atherosklerose (Arterienverkalkung) aus.

Ist umgekehrten Falle, wenn eventuell die Aufnahmemenge von Omega-6-Fettsäuren zu Omega-3-Fettsäuren durch Omega 6 dominiert wird, werden mehr entzündungsfördernde Substanzen produziert welche bestimmte Erkrankungen, wie etwa kardiovaskuläre Erkrankungen, begünstigen.
(Als kardiovaskuläre Erkrankungen bezeichnet man Krankheiten des Herz-Kreislauf-Systems.)

Relevant sollte immer ein Bestehen des Gleichgewichts sein.

Einen erhöhten Omega-6-Fettsäurengehalt findet man z.B. in Distel-, Soja- und Sonnenblumenöl.

Gamma-Linolensäure (GLA)

GLA wird im Organismus aus Linolsäure gebildet und ist auch in einigen Kernölen wie Hanf, Nachtkerzen, Borretsch und Johannisbeeren enthalten. Die Gamma Linolensäure trägt dazu bei, Prostaglandine zu bilden, die wiederum sehr gut antientzündlich wirken und auch positiv für die Haut sind. Diese Omega-6-Fettsäure ist nicht essenziell und kann auch, zur Verstärkung ihrer Wirkung, mit der Nahrung z.B. durch v.g. Öle aufgenommen werden.

Durch GLA gebildeten Prostaglandine sind wichtig für den Körper für z.B. im Wachstum oder für die Regeneration der Zellen. Positive Eigenschaften sind auch belegt bei der Regulierung von Cholesterin und zur Unterstützung der guten Funktion der Blutplättchen.

Die Gamma Linolensäure ist ebenfalls sehr hilfreich bei entzündlichen Prozessen, hier fördert sie GLA die Bildung antientzündlich wirkender Prostaglandine.

Bei Bluthochdruck wird ihr weiterhin eine senkende Wirkung bescheinigt.

Bei vorliegender Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) ist es dem Organismus eventuell nicht möglich aus Linolsäure GLA zu bilden, da er das dafür benötigtes Enzym (Delta-6-Desaturase) nicht herstellen kann. Eine Nahrungs-ergänzung, gezielt mittels GLA reichen Ölen kann hier als Ergänzung absolut hilfreich sein.

Der Gamma Linolensäure wird auch eine possitive Wirkung bei Hautproblemen bestätigt, bei äußere Anwendung von Ölen mit hohem Anteil von GLA, machen diese trockene Haut feuchter und elastischer.

Bei innerer Anwendung, wie zum Beispiel durch GLA reiche, kaltgepresste Öle stärkt die GLA die Barriere Funktion der Haut und kann bei einigen Hautkrankheiten, z.B. Akne und Neurodermitis, hilfreich sein.

 

Arachidonsäure

Die Arachidonsäure gehört ebenfalls zu den mehrfach ungesättigten Fettsäuren. Für den Körper ist sie nur bedingt (semiessentiell) lebensnotwendig, das Hauptvorkommen dieser Fettsäure findet sich überwiegend in tierischen Lebensmittel und Fetten. Ferner ist es möglich, das Arachidonsäure auch vom Körper aus einer anderen Omega-6-Fettsäure synthetisiert werden kann.

Die auch zu den Omega 6 zugehörende Arachidonsäure ist eine vierfach ungesättigte Fettsäure und dient somit, wie die anderen Omega 6 Fettsäuren als Vorstufe von Prostaglandinen welche eine wichtige Rolle bei Entzündungs-prozessen spielen. Die Arachidonsäure muß zweigeteilt gesehen werden, ein Überschuß dieser Säure begünstigt Entzündungen, bei einem ausgewogenen Verhältnis wirkt sie lindernd auf die Entzündung.

 

Ein Überschuß an Linolsäure kann zu zwei, nicht unerheblichen Problemen führen:
A: Die Linolsäure (Omega 6) wird vom Körper mehrheitlich nur zur entzündungsfördernden Arachidonsäure umgewandelt, dies wiederum fördert die Entstehung von sämtlichen Erkrankungen die mit chronisch entzündlichen Prozessen in Verbindung stehen (z. B. Arthritis, Parodontitis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen, aber auch Multiple Sklerose, Diabetes, Arteriosklerose etc.). Weiterhin werden eventuell bestehende, entzündliche Krankheiten von einem Überschuss an Arachidonsäure noch verstärkt.

B: Die Alpha-Linolensäure (Omega 3) sollte im Körper normalerweise zu den langkettigen Fettsäuren EPA und DHA umgeformt werden. Hier sorgt gerade die EPA für die entzündungshemmenden Effekte und kann somit die entzündungsfördernde Wirkung der Linolsäure gut kompensieren.
Das alles ist jedoch nur möglich, wenn Omega-6-Fettsäuren und Omega-3-Fettsäuren in einem ausgewogenen und sehr speziellen Verhältnis zueinander über die Nahrung aufgenommen werden. Überwiegen jedoch die Omega-6-Fettsäuren so Eindeutig wie bei nachfolgenden Ölen dann wird die Umwandlung der Omega-3-Fettsäuren in die entzündungshemmende Fettsäure EPA nahezu blockiert.

Sesamöl 22:1, Mais Keim Öl 56:1, Kürbiskern Öl 106:1, Sonnenblumen Öl 120:1, Traubenkern Öl 137:1, Distel Öl 157: 1
Ideal: Hanf Öl: 3:1
Leinöl 1:4, Borretsch Öl 2:1, Nachtkerzen Öl 8:1, Soja Öl 7:1, Oliven Öl 8:1

 

Omega 6 & zu Omega 3in diversen Ölen, ideal sind Werte von 3:1 bist 5:1

Das für den Körper optimale Fettsäureverhältnis sollte bezogen auf  Omega 6 zu Omega 3 bei Werten von 3 : 1  - 5 : 1 liegen. Ein Öl wäre also dann perfekt, wenn es 3 x so viele Omega-6-Fettsäuren wie Omega-3-Fettsäuren enthalten würde.
Fakt ist, der Körper von Mensch und Tier braucht Omega-3- wie auch Omega-6-Fettsäuren zum Leben und ist darauf angewiesen, dass beides über die Nahrung aufgenommen wird.

Das Problem
Die tägliche Ernährung enthält ein Omega-6 zu Omega-3 Verhältnis mit einer gefährlichem Tendenz zugunsten der entzündungsfördernden Omega-6-Fettsäuren.
Die Folge ist;
Beim Mensch durch Fertigspeisen und Fast Food, als auch beim Tier durch die Fütterung von Fertigfutter, meist egal ob Trocken oder Naß Futter, liegen Werte jenseits von einem Verhältnis 17-20 : 1 vor. (Minimumwert bei sehr überlegtem Einkauf).
Vorgenanntes Verhältnis beschleunigt ganz automatisch eine Reihe von Zivilisationskrankheiten wie auch Entzündungen.

Um bereits nachweislich überhöhte Omega 6 zu Omega 3 Werte nicht noch zu steigern und doch den gesundheitsfördernden Vorteil von kaltgepressten, pflanzlichen Ölen nutzen zu können, sollte man bei der Auswahl möglichst genau auf deren Inhaltsstoffe achten.

Hanfino produziert Öle für den täglichen, wie auch für den Kur mäßigen Gebrauch. Wir achten stets auf die Best mögliche Ausgewogenheit unserer Öle und speziell auf die dem Organismus bei Mensch und Tier dienlichen Inhaltsstoffe.
Hanfino Produkte werden aus 100% reinen Basismaterialien hergestellt und enthalten keinerlei Zusatzstoffe oder Konservierungsmittel.

 

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